Hörspielkunst aus der freien Hörspielszene
I love Steffen Freund, and Steffen Freund loves me – Sebastian Hocke
Länge 6 Minuten
Eigenproduktion 2020
Als Steffen Freund seine Landesauswahl bei der Weltmeisterschaft 2006 im Alter von 36 Jahren aufs Feld führt, ist er der beliebteste Fußballspieler der DDR. Ein echter Volksheld zum Anfassen, ein nahbarer Arbeiter auf dem Höhepunkt seines Spielerlebens. Seine Beliebtheit lässt ihn nicht ans Karriereende denken – zum Leidwesen eines Brandenburger Stahlarbeiters, der ihm zum Verwechseln ähnlich sieht. Eine Liebeserklärung an den erfolgreichsten Spieler der Betriebssportgemeinschaft Stahl Brandenburg.
Nachricht aus Bastia – Antje Vowinckel
Länge 14 Minuten
Eigenproduktion 2000
In Antje Vowinckels preisgekröntem O-Ton-Hörspiel dreht sich alles um einen gestrandeten Wal. Wie ist der bloß da hingekommen? Und wie kriegt man den da wieder weg?
Die Lücke – Tom Heithoff
Länge 7 Minuten
Eigenproduktion 2016
Dass Männer nicht einparken können, ist bekannt. Doch dieser kann es besonders schlecht. Gute Tipps von der Rückbank sind da natürlich total willkommen. Zum Glück hat auch jeder Mitfahrer gleich ein paar davon parat. Eine kleine Irrfahrt durch die Welt der kleinen und großen Parklücken mit einem nur mäßig guten Ausgang.
Ein filmanalytischer Vergleich… [populärkultureller Strategien in psychoanalytischer Unterhose zur Analyse des Gelingens und Scheiterns von Komik als Modell polyästhetischer Erziehung] – Carsten Schneider
Länge 14 Minuten
Eigenproduktion 2025
Das Stück von Carsten Schneider ist eine Satire auf den akademischen Betrieb und seine ritualisiert-verklausulierte Sprache. In der vermeintlichen Deutschlandfunk-Sendung, die ein Jubiläum des Studiengangs Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim feiert, geraten eine Reporterin, Lehrende, Studierende und Alumni in ein präzise komponiertes, teils chorisches Stimmengewirr.